Sehenswürdigkeiten

Die Hunburg
Die Hunburg ist eine nicht mehr vorhandene Burganlage, die in der Karolingerzeit im 8. Jahrhundert, zur Zeit Karls des Großen (768-814), als Grenzfestung erbaut wurde. Es handelte sich um eine unregelmäßige ovale Wallanlage, mit einer Länge von etwa 200 Meter und einer Breite von ca. 100 Metern. Bei Ausgrabungen im Jahre 1936 wurden Reste einer 1,70-1,80 m starken Umfassungsmauer (Mörtelmauer) freigelegt. Die Anlage war mit einem Halsgraben vom Hang getrennt. Zur Angriffsseite sicherte ein heute verschütteter Spitzgraben (6 m breit, 2,50 m tief) die Befestigung. Die Burganlage hatte große Vorratsräume, in welche die umliegenden Siedlungen ihre Abgaben entrichten mussten. Ferner war sie Stützpunkt für die Heerhaufen und deren Verpflegung. Nach dem Zerfall des Reiches Karls des Großen gelangte die Burg in den Besitz des Klosters Fulda. Mit dem Bau der gegenüberliegenden Burg Rauschenberg, nach 1060, durch die Abtei Fulda verlor sie an Bedeutung. Der Ritter Johann von Riedesel erhielt sie im Jahr 1337 als fuldisches Lehen und war wohl noch teilweise bewohnt. Bis 1401 blieb sie im Besitz der Abtei Fulda und wurde danach von Hessen erworben. Nach dem Zerfall diente die Hunburg noch bis etwa 1900 als Steinbruch. Von der Außenmauer ist daher nur noch wenig vorhanden.


Katharinabrunnen
Der Katharinabrunnen versorgte ehemals die nahe gelegene Hunburg mit Wasser. Im Jahr 1779 wurde er überwölbt. Noch bis zum Jahr 1925 diente der Brunnen der Trinkwasserversorgung der Burgholzer Bürger. Auch das Wasser für ihr Vieh holten die Menschen aus dem Brunnen und trugen es mit einem Joch, an dem zwei Eimer hingen, nach Hause. In kalten Wintern wurde das Wasser im Brunnen knapp, so dass der Brunnen unter Verschluss gehalten und das Wasser für die Bevölkerung rationiert werden musste. Ungeklärt ist, ob der Katharinabrunnen seinen Namen von der Burgfrau „Katharina“ oder von der Schutzheiligen der Kirche in Burgholz, der heiligen Katharina, erhalten hat.



Spritzenhaus
Das alte Spritzenhaus im Kirchhainer Weg gelegen war vor dem Bau des Dorfgemeinschaftshauses 1976 Heimat unserer Handspritze welche um die Jahrhundertwende angeschafft und anfänglich von Pferden und später von Traktoren zum Einsatzort gezogen wurde. Bekannt ist das in 1954 das bestehende Spritzenhaus für den Schlauchwagen erweitert wurde. Der charakterisierende hölzerne Turm diente wohl, wie später der Schlauchmast welcher zwischenzeitlich abgerissen wurde, dem Trocknen der Schläuche.

Das Erbauungsjahr wird z.Zt. recherchiert. Seit 1976 nutzten alle örtlichen Vereine das Spritzenhaus als Lager. Nach notwendiger Erweiterung der Toilettenanlage am Turm mit reichlich Raum, konnte die alte Spritze wieder in Ihrer alten Heimat Ihren Platz finden.

Das Spritzenhaus wurde in 2004 als erstes Objekt im Rahmen der Dorferneuerung komplett in Eigenleistung renoviert. Die Dacheindeckung wurde in ortsüblichen Biberschwänzen komplettsaniert, der Turm mit einer Lärche-Stülpschalung erneuert.
 Tor und Luke ersetzt, der Fussboden gespachtelt und gestrichen. Das Grünbeet verkleinert und neu angelegt. Die Außenfassade neu verputzt und zum westlichen Nachbarn konnte eine Drainage eingebaut und die Wand abgedichtet werden.
Innenwände und Decke wurden ausgebessert und neu gestrichen. Umlaufend die marode Bitumendecke durch wasserdurchlässiges Pflaster ersetzt.

Seit dieser Zeit erstrahlt das Spritzenhaus als wahres Schmuckstück.



Kirche
Informationen und Fotos finden Sie in der Rubrik "Kirchliche Gemeinde".

 


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